Pflegeheime - Leben in der Einrichtung

  • Grundsätzlich tragen alle Mitarbeitenden auf den Wohnbereichen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz (MNS). Dieser wird auch während allen pflegerischen Tätigkeiten bei den Bewohner*innen getragen.
  • Bewohner*innen können sich in der Einrichtung ohne Mund-Nasen-Schutz (MNS)/Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) bewegen. Bedingung dafür ist, dass keine Aktivitäten außerhalb der Einrichtung innerhalb der letzten 14 Tage stattgefunden haben und dass kein Verdachtsfall vorliegt.
  • Bei Verdachtsfällen (s. dazu Themenpunkt "Isolierung") bzw. infizierten Bewohner*innen muss die Persönliche Schutzausstattung der Mitarbeitenden erweitert werden: FFP-2-Maske (ohne Ausatemventil), Schutzbrille oder Visier, Einmal- oder Stoffschutzkittel, Einmalhaube
  • Für Pflegeüberleitungen aus dem Krankenhaus sowie bei Neuaufnahmen ist seit 3. Juli 2020 die prinzipielle 14-tägige Quarantäne aufgehoben. Bedingung ist, dass ein negatives Testergebnis vorliegt, das nicht länger als 48 Stunden zurückliegt. Bei Rückverlegungen aus dem Krankenhaus genügt ein dort durchgeführter negativer Test. Liegt bei Aufnahme noch kein negatives Testergebnis vor, muss die Person solange in Zimmerquarantäne, bis das (negative) Ergebnis vorliegt. Eine zweite Testung sollte prinzipiell 5-7 Tage nach Aufnahme erfolgen.
  • Besuche von Ärzten sind prinzipiell möglich. Wie bisher auch, können Telefonate mit den Hausärzten z. B. zu Fragen zur Medikation oder Rezeptfortschreibungen anstatt einer Vorortvisite geführt werden.
  • Therapeuten (z. B. Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie) können Bewohner*innen im Bewohnerzimmer behandeln. Die Therapeuten müssen einen MNS und einen Schutzkittel tragen, den sie selber mitbringen müssen.
  • Friseur*innen dürfen in den Einrichtungen tätig sein - sowohl im Salon als auch in den Zimmern. Es gelten die Hygieneregeln, die vom Land Baden-Württemberg zu dieser Dienstleistung festgelegt wurden. In unseren Eirichtungen tragen Friseur*innen PSA (Handschuhe, Schutzkittel, MNS), Bewohner*innen tragen ebenfalls einen MNS, der von der Einrichtung gestellt wird. Es können zurzeit nur Bewohner*innen aus dem Pflegeheim frisiert werden, vorerst keine Betreuten Mieter*innen oder externe Kunden. Es müssen einzeln Termine vergeben werden. Der*die Bewohner*in wird vom Friseur*in oder von den Mitarbeitenden der Einrichtung abgeholt und auf den Wohnbereich zurückgebracht.
  • Fußpflege (medizinisch und kosmetisch) kann in den Einrichtungen stattfinden unter Einhaltung der Hygieneregeln, die vom Land Baden-Württemberg für diese Dienstleistung festgelegt wurden. Zusätzlich gelten in allen unseren Einrichtungen folgende Regeln: Fußpflege findet im Bewohnerzimmer oder in speziell definiertem Raum statt. Die Fußpflege trägt PSA (Handschuhe, Schutzkittel, MNS), die Bewohner*innen tragen ebenfalls einen MNS, der von der Einrichtung gestellt wird.

Ab dem 01.07.2020 bieten wir in den Einrichtungen der Evangelischen Altenheimat für den vollstationären Pflegebereich wieder Veranstaltungen für Bewohner*innen wie Geburtstagsfeiern, Grillen, etc. an.

Für Veranstaltungen gelten folgende allgemeine Schutzmaßnahmen und Hygieneregeln. Diese werden ggf. in jeder Einrichtung an die Gegebenheiten vor Ort angepasst.

  • Veranstaltungen sollen sich auf eine Zielgruppe beziehen, z. B. stationäre Pflege, Betreutes Wohnen, Tagespflege
  • Die Anzahl der Teilnehmenden muss an die Raumgröße angepasst werden. Grundsätzlich ist ein Abstand von 1,5 m zueinander einzuhalten. Max. können an einer Veranstaltung zeitgleich 20 Bewohner*innen teilnehmen.
  • Auch im Freien müssen 1,5 m Abstand eingehalten werden. Die Teilnehmerzahl im Freien kann ggf. erweitert werden, wenn ausreichend Platz zur Verfügung steht.
  • Die Teilnahme an der Veranstaltung wird über die Besucherliste erfasst. Bewohner*innen, die als Verdachtsfälle gelten oder auffällige Symptome haben, ebenso Bewohner*innen in Quarantäne können nicht teilnehmen.
  • Veranstaltungen werden zum jetzigen Zeitpunkt primär von hauptamtlichen Mitarbeitenden durchgeführt. Die Einbeziehung von ehrenamtlich Tätigen ist zu prüfen. Eine Einweisung in die bestehenden Schutzmaßnahmen und Hygieneregeln ist erforderlich.
  • Teilnehmende Bewohner*innen werden von den Mitarbeitenden abgeholt und zu der Veranstaltung begleitet. Nach der Veranstaltung werden sie entsprechend zurück begleitet. Auf Hin- und Rückwegen tragen Bewohner*innen sowie Mitarbeitende einen Mund-Nasen-Schutz (MNS).
  • Vor und nach der Veranstaltung wird gemeinsam mit den Bewohner*innen eine Händedes-infektion
  • Alle Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen, die Serviceaufgaben übernehmen oder Lebensmittel zubereiten oder grillen, müssen einen MNS tragen.

Die 14-tägige Quarantäne bei Neuaufnahmen ist seit dem 03.07.2020 aufgehoben. Bedingung ist, dass ein negatives Testergebnis vorliegt, das nicht älter als 48 Stunden ist. Liegt bei Aufnahme noch kein negatives Testergebnis vor, muss die Person solange in Quarantäne, bis es vorliegt. Eine zweite Testung sollte 5-7 Tage nach Aufnahme erfolgen. Bei Rückverlegungen aus dem Krankenhaus genügt ein dort durchgeführter negativer Test.

Isolierung von Bewohnern
Bewohner*innen werden dann im Zimmer isoliert, wenn es einen berechtigten Verdacht oder eine bestätigte Covid-19-Erkrankung gibt.

Verdachtsfälle sind:

  • Bewohner mit einschlägigen Symptomen (Fieber, Husten, Halsschmerzen)
  • Bewohner, die nahen Kontakt zu einem infizierten Bewohner hatten (z. B. der Tischnachbar)
  • Neu aufgenommene Bewohner
  • Bewohner, die aus dem Krankenhaus zurückkehren, auch nach ambulanten Therapien z. B. Chemotherapie oder Dialys

Maßnahmen der Isolierung in Verdachtsfällen bzw. Infektionsfällen:

  • Bewohner*innen dürfen ihr Zimmer nicht verlassen. Sie sind im Einzelzimmer unterzu-bringen (zwei Verdachtsfälle können gemeinsam im Doppelzimmer untergebracht sein). In der Regel beträgt eine Zimmerisolierung maximal 14 Tage.
  • Es muss eine sorgsame tägliche Symptomkontrolle durchgeführt werden.
  • Die Mitarbeitenden können das Zimmer nur mit Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) betreten.
  • Besucher *innen können ausschließlich in Ausnahmesituationen und mit Genehmigung der Einrichtungsleitung das Zimmer betreten. Sie müssen ebenfalls Persönliche Schutzkleidung tragen.

Isolierung von demenziell erkrankten Bewohner*innen
Die Isolierung demenziell erkrankter Bewohner*innen stellt eine besondere Herausforderung dar. Bei Nichteinhaltung der Isolierung durch Bewohner*in, können folgende Maßnahmen ergriffen werden:

  • Schnelle Klärung der Symptome durch den Hausarzt/Bereitschaftsarzt und ggf. Testung auf Covid-19, damit Maßnahmen schnell aufgehoben werden können
  • Durch gezielte Angebote der sozialen Betreuung (Einzelbetreuung) kann Bewohner*in im Zimmer oder in „Nischen“ des Wohnbereichs einzeln betreut werdenen. Mitarbeitende und Bewohner*in müssen hier einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Der Abstand von mind. 1,5 Metern zu den anderen Bewohnern muss eingehaltenwerden.
  • Angehörige können bei Bedarf (und mit Persönlicher Schutzausstattung) in die soziale Betreuung einbezogen werden.
  • Fallgespräche können dazu dienen, zu dem*der Bewohner*in passende geeignte Betreuungsmaßnahmen im Zimmer zu finden.
  • Eine ab drei an Covid-19 erkrankten Bewohner*innen umgesetzte Kohortenisolierung kann die freie Bewegung in der Gruppenisolierung ermöglichen.

Kohortenisolierung
Wenn sich in einer Einrichtung mehrere Bewohner infizieren, wird ein separater Isolierbereich (Kohorte) eingerichtet. Wenn der Bereich nicht durch vorhandene Türen etc. abgetrennt werden kann, wird eine Schleuse eingebaut. Prinizipiell können Bewohner*innen in der Kohorte im Doppelzimmer untergebracht werden, wenn beide mit Corona infiziert sind. Die Heimaufsicht wird in diesem Fall unterrichtet.

Pflegeheime - Besuchsregelungen

Ab dem 01. Juli 2020 lockern wir entsprechend den Vorgaben des Sozialministeriums bestehende Besuchsregelungen in unseren Einrichtungen. Ziel der Lockerung ist es, die negativen Auswirkungen der sozialen Isolation von Bewohner*innen zu lindern, weitere Kontakte insbesondere zum engsten sozialen Umfeld zu ermöglichen und gleichzeitig einen höchstmöglichen Infektionsschutz zu gewährleisten.

Tritt ein SARS-CoV-2-Infektionsfall im Haus auf, wird das weitere Vorgehen zwischen Pandemie-Team des Hauses (Heimleitung, Pflegedienstleitung, Hauswirtschaftliche Betriebsleitung) und Corona-Management-Team des Trägers abgestimmt. Das Gesundheitsamt wird hinzugezogen. Geltende Regelungen des aktuellen Besuchskonzepts müssen dann ggf. wieder ausgesetzt werden.

Besuche von Personen, die in den letzten 14 Tagen in Kontakt zu einer mit Covid-19 infizierten Person standen oder die Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur aufweisen, sind nicht gestattet.

  • Jede Bewohner*in kann am Tag von max. 2 Personen besucht werden. Ausnahmen (z.B. zur Sterbebegleitung, Geburtstagsfeier) sind mit der Einrichtungsleitung abzustimmen.
  • Besuche sind im Bewohnerzimmer oder im Außenbereich der Einrichtung möglich.
  • Besucher*innen müssen sich nicht mehr vorab anmelden. Die Häuser sind offen.
  • Besucher*innen werden im Eingangsbereich per Plakat auf grundsätzliche Hygiene-, Schutz- und Abstandsmaßnahmen sowie Besucherliste hingewiesen und erhalten eine Besucherinformation.
  • Beim Betreten der Einrichtung ist eine Händedesinfektion durchzuführen. Desinfektionsmittel und Hinweise zu dessen Benutzung sind im Zugangsbereich und auf den Wohnbereichen platziert.
  • Besucher*innen müssen sich nach Betreten der Einrichtung in der ausliegenden Besucherliste eintragen. Die Daten werden von der Einrichtung vier Wochen nach Erhebung gelöscht.
  • Besucher*innen tragen zum Schutz der Bewohner*innen während des gesamten Aufenthalts in unserer Einrichtung eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung (MNB). Diese sind selber mitzubringen.
  • Der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen (weitere Bewohner*innen und Mitarbeitende) muss stets eingehalten werden.
  • Zimmerbesuche im Einzelzimmer sind grundsätzlich möglich.
  • Zimmerbesuche im Doppelzimmer müssen zeitlich oder räumlich getrennt organisiert werden. Alternativ wäre zum Beispiel ein Treffen im Freien oder im bisherigen Besucherbereich möglich.
  • Besucher*innen müssen während der gesamten Anwesenheitszeit auf dem Wohnbereich (auch im Bewohnerzimmer) eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) tragen.
  • Der Besuch ist nur im Bewohnerzimmer möglich. In den Gemeinschaftsbereichen (z.B. Speisebereich, Gangnischen, Sitzgruppen) können keine Besuche stattfinden..
  • Besucher*innen werden dazu angehalten, regelmäßig das Bewohnerzimmer zu lüften, Mülleimer mit  Deckel zur Entsorgung von Einmalartikeln stehen zur Verfügung.
  • Falls von der Einrichtung eine Besuchszeit festgelegt wird, werden die Besucher*innen gebeten, diese zu beachten.
  • Besucher*innen, die keinen Zimmerbesuch planen, dürfen den Pflegewohnbereich ausschließlich zum Abholen bzw. Zurückbringen der Bewohner*innen betreten.
  • In den Gemeinschaftsflächen (z.B. Speisebereich, Gemeinschaftsräume, Gangnischen, Sitzgruppen) können keine Besuche stattfinden.
  • Im Außenbereich kann auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) verzichtet werden.
  • Im Außenbereich müssen Besucher*innen während der Besuchszeit zu jeder anderen Person einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.
  • Vor dem Betreten und vor dem Verlassen der Einrichtung müssen sich Besucher*innen und Bewohner*innen die Hände desinfizieren.
  • Falls von der Einrichtung eine Besuchszeit festgelegt wird, werden Besucher*innen gebeten, diese zu beachten.

Pflegeheime - Ausgangsregelungen

  • Bewohner*innen können die Einrichtung für Besorgungen oder zu Spaziergängen verlassen.
  • Die Bewohner*innen müssen die Schutzmaßnahmen der Corona-VO im öffentlichen Raum einhalten: Nach § 3 Abs. 1 Corona-VO (seit 27.04.2020) besteht für alle Personen die Pflicht, im öffentlichen Nahverkehr, an Bahn- und Bussteigen sowie in Ladengeschäften und Einkaufszentren eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) zu tragen. Eine Ausnahme gilt nur, wenn dies aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist.
  • Die Abstandsregel (Abstand 1,50 m zu anderen Rersonen) gilt auch im öffentlichen Raum.
  • Nach Rückkehr in die Einrichtung müssen die Bewohner*innen eine Händedesinfektion durchführen.

Tagespflege

Ab dem 01.07.2020 ist in den Tagespflegen der Evangelischen Altenheimat ein "geschützter Regelbetrieb" möglich. Der geschützte Regelbetrieb folgt bestimmten Vorgaben von Schutzmaßnahmen und Hygieneregeln, die ggf. vor Ort an lokale Gegebenheiten angepasst werden.

Das Angebot der eingestreuten (integrierten) Tagespflege auf den vollstationären Pflegewohnbereichen bleibt weiter ausgesetzt, da eine Vermischung der Pflegeheimbewohner*innen mit Gästen von außerhalb derzeit noch nicht möglich ist.

Für folgende Personen ist der Besuch der Tagespflege nicht möglich:

  • Personen, die in den letzten 14 Tagen in Kontakt zu einer Covid-19-infizierten Person standen
  • Personen mit Symptomen eines Atemwegsinfekts oder mit erhöhter Temperatur
  • Personen nach einem Krankenhausaufenthalt oder nach einem Kurzzeitpflegeaufenthalt; sie können erst nach 14 Tagen nach Entlassung unsere Tagespflegeeinrichtung besuchen.

Das Pandemieteam (Heimleitung, Pflegedienstleitung, Hauswirtschaftliche Betriebsleitung) der Einrichtung regelt gemeinsam mit der Leitung der Tagespflege und unter Einbeziehung des zentralen Corona-Management-Teams die Maßnahmen und steuert sie vor Ort.

Grundsätzlich versuchen wir, allen Gästen der Tagespflege den Zugang zum Angebot zu ermöglichen, indem an den verschiedenen Wochentagen feste Gruppen gebildet werden. Sollte dennoch ein Kapazitätsproblem entstehen bzw. der Bedarf der Gäste höher sein, richtet sich die Vergabe der Plätze nach der jeweiligen Dringlichkeit aufgrund der häuslichen Versorgungs- und Pflegesituation.

In der aktuellen Situation kann leider kein zentraler Fahrdienst angeboten werden. Die Gäste müssen selbständig den Transfer von zuhause in die Tagespflege und zurück bewältigen, bzw. Angehörige müssen den Fahrdienst übernehmen. Voraussichtlich ab 27.07.2020 kann ein Fahrdienst der Einrichtung für die Gäste der Tagespflege organisiert werden.

  • Die Vorgaben der Basishygiene und die Vorgaben des Hygienemanagements werden von allen Mitarbeitenden der Tagespflege umgesetzt. Sie sind umfänglich darin geschult.
  • Die Belegung der Tagespflege mit Gästen ist an die Raumgröße anzupassen: Alle Gäste müssen zu jedem Zeitpunkt einen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander einhalten können.
  • Die personelle Ausstattung der Tagespflege orientiert sich an der Anzahl der Gäste. Der Einsatz ehrenamtlich Tätiger in der Tagespflege ist möglich.
  • Es stehen Artikel der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA), insbesondere Mund-Nasen-Schutz, Einmalhandschuhe, Hände- und Flächendesinfektionsmittel ausreichend zur Verfügung. Falls erforderlich sind außerdem FFP-2-Masken und Schutzkittel vorhanden.
  • Alle Gäste bzw. ihre Angehörigen haben einen Informationsbrief zur Aufklärung erhalten.
  • Die Mitarbeitenden der Tagespflege halten die Tagespflegegäste an, Regeln zu beachten: konsequente Händehygiene, Einhaltung der Husten- und Niesetikette, keine gemeinsame Nutzung von Trinkgläsern, Tassen, Besteck, Geschirr, richtige Handhabung des Mund-Nasen-Schutzes und Einhaltung der Abstandsregelungen (1,5 m)
  • Die Mitarbeitenden der Tagespflege tragen während des gesamten Dienstes einen Mund-Nasen-Schutz (MNS). Auch die Tagespflegegäste sollen, soweit toleriert, während des Aufenthalts ebenfalls einen MNS tragen.
  • Beim Ankommen in der Tagespflege werden die Gäste zur Händedesinfektion angehalten, ebenso während des Tages und vor dem Verlassen der Tagespflege.
  • Bei allen Gästen sowie den Mitarbeitenden wird täglich eine Symptomkontrolle durchgeführt und dokumentiert. Bei Auftreten von Symptomen während des Aufenthalts in der Tagespflege erfolgt eine Isolierung, und die betroffenen Gäste bzw. ihre Angehörigen werden auf die Notwendigkeit einer umgehenden ärztlichen Abklärung hingewiesen. Bei einem positiven Covid-19-Ergebnis ist die Tagespflege umgehend zu informieren.
  • Medizinprodukte (z. B. Blutdruckmessgerät, Fieberthermometer) werden personenbezogen verwendet bzw. nach dem Gebrauch einer Wischdesinfektion unterzogen. Materialien zur Betreuung (z. B.  Zeitschriften, Arbeitsblätter, Klebstoff, Stifte, Textilien) werden personenbezogen verwendet bzw. nach dem Gebrauch einer Wischdesinfektion unterzogen, sofern möglich.
  • Besuche von Angehörigen, therapeutischen Berufsgruppen und Fremddienstleistern in der Tagespflege sind unter Beachtung der allgemein gültigen Hygiene-, Schutz- und Abstandsmaßnahmen möglich.

Betreutes Wohnen

Mitarbeitende der Evangelischen Altenheimat tragen bei Kontakt mit Bewohner*innen aus dem Betreuten Wohnen (z. B. bei Essensauslieferungen) generell einen Mund-Nasenschutz (MNS).

Für die Bewohner*innen des Betreuten Wohnen gilt zudem:

  • Bei Rückverlegungen aus dem Krankenhaus sind auch im Betreuten Wohnen grundsätzlich zwei Wochen strenge Quarantäne einzuhalten.
  • An Angeboten auf den Pflegewohnbereichen können Bewohner*innen des Betreuten Wohnen nicht teilnehmen. Es können aber in separaten Bereichen oder im Außenraum Angebote speziell für das Betreute Wohnen stattfinden.
  • Häuser, die einen Offenen Mittagstisch anbieten, haben diesen i.d.R. für die Bewohner*innen des Betreuten Wohnen wieder geöffnet.

Offener Mittagstisch

Seit dem 15.06.2020 sind unsere Offenen Mittagstische wieder geöffnet, allerdings ausschließlich für die Bewohner*innen des Betreuten Wohnen.

Inwiefern sie in Zukunft auch für externe Besucher*innen geöffnet werden können, hängt von den räumlichen Gegebenheiten vor Ort ab. Informationen hierzu erhalten Sie im jeweiligen Haus.

Begegnungsstätten

Seit 15.06.2020 haben wir unsere Begegnungsstätten in Stuttgart-Weilimdorf und Stuttgart-Stammheim wieder eingeschränkt geöffnet. Es gelten Hygiene- und Abstandsregelungen (Abstand, Händehygiene, Mundschutz, begrenzte Teilnehmerzahl).

Inzwischen finden wieder kleinere Gruppenangebote statt.

Zum aktuellen Programm erfahren Sie Konkretes auf der Seite der Begegnungsstätte.

Der Mittagstisch wird ab 4. August 2020 wieder in eingeschränkter Form angeboten.

Zu den Angeboten in Stammheim...

Hierzu erfahren Sie Konkretes auf der Seite der Begegnungsstätte.

Zu den Angeboten in Weilimdorf...

Corona-App

Seit Mitte Juni ist die Corona-Warn-App einsatzbereit. Auch das CM-Team der Evangelischen Altenheimat begrüßt die App. Damit wird es einfacher, Corona-Hotspots zu identifizieren und somit auch eine schnelle Ausbreitung des Virus zu verhindern. Es können weitere Lockerungen ermöglicht werden, und wir kehren allmählich zur Normalität zurück.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app

Reservisten gesucht: Wer hat einmal Pflege gelernt?

Ab der Woche vor Ostern bietet die Bertelsmann Stiftung eine Vermittlung von "Pflegereservisten" an. Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser oder zuständige Behörden können die Plattform nutzen und potenzielle Pflege-Reservistinnen oder Pflege-Reservisten anfragen. Die Evangelische Altenheimat nutzt dieses Angebot und ist dort gelistet.

Personen in der Region Stuttgart, die mal Pflege gelernt haben, inzwischen in anderen Branchen arbeiten und momentan aufgrund der Corona-Einschränkungen Zeitressourcen haben, können die Pflege in ihrem Umkreis unterstützen.

Sie können sich direkt an uns per Mail an coronaspamfilter@altenheimatspamfilter.de wenden.
Sie können sich über die Plattform https://pflegereserve.de vermitteln lassen.
Eine weitere Vermittlungsplattform für Reservisten (ab Ostern): https://mitpflegeleben.de

Pflege-TÜV ausgesetzt

Bis 30. September 2020 werden die Qualitätsprüfungen in den Pflegeeinrichtungen ausgesetzt. Ebenso zur Entlastung der Mitarbeitenden wird die erste Indikatorenerhebung zur Qualitätssicherung durch die Pflegeeinrichtungen auf 31. Dezember 2020 verschoben.

Auch werden die Medizinischen Dienste aus Gründen des Infektionsschutzes voraussichtlich bis Ende 2020 keine persönlichen Begutachtungen in der ambulanten und stationären Pflege mehr durchführen und statt dessen auf ein telefonisches Vorgehen umstellen.