Aktuelle Corona-Regelungen

Seit 16. September 2021 gilt ein mehrstufiges Warnsystem, mit dem eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindert werden soll. An die Belegung der Intensivbetten geknüpfte Warn- und Alarmwerte bestimmen, wann strengere Testbedingungen und Einschränkungen für nicht geimpfte Personen eintreten.

Es gilt in Baden-Württemberg die Alarmstufe II.

Hier gelangen Sie zur aktuellen Corona-Verordnung in Baden-Württemberg...

Hier zur aktuellen Corona-Verordnung für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen...

In der aktuellen Phase, in der die Omikronvariante des Virus durchläuft, sind die Quarantänezeiten (Absonderungszeiten) für Infizierte oder Kontaktpersonen angepasst worden. Diese entnehmen Sie bitte der hier verlinkten
tebellarischen Übersicht des Landes Baden-Württemberg.

Die aktuelle gültige Corona-Verordnung Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen Baden-Württemberg sieht seit 17. Januar 2022 strengere Besuchsregeln in Alten- und Pflegeheimen vor.

Die Besuchsregeln in Pflegeheimen im Überblick:

  • Besuche im Pflegeheim sind nur mit einem negativen Testnachweis über einen Antigen-Schnelltest möglich. Dies gilt auch für Besucherinnen und Besucher, die geimpft oder bereits eine Booster-Impfung erhalten haben. Der Antigen-Schnelltest darf höchstens 24 Stunden alt sein. Pflegeheime sind verpflichtet, Besuchern die Antigen-Schnelltests anzubieten. Besuche sind aber auch möglich mit Testnachweisen von Teststellen, die Bürgertestungen anbieten oder Testnachweise von Arbeitgebern, die im Zuge betrieblicher Testungen ausgestellt werden.
  • Besuche von nicht-geimpften oder nicht genesenen Personen sind seit 17. Januar 2022 nur mit einem negativen PCR-Test, der maximal 24 Stunden alt ist, oder einem negativen Antigentest, der maximal 6 Stunden alt ist, möglich. Dieser Besucher-Testpflicht unterliegen auch nicht immunisierte Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres. Kinder bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres sind von der Testpflicht ausgenommen. PCR-Tests werden nicht von den Pflegeheimen angeboten.
  • Es gelten die allgemeinen Hygieneregeln (Händedesinfektion, Mindestabstand, etc.).
  • Besucherinnen und Besucher müssen während des Besuchs FFP2-Masken oder Masken mit einem vergleichbaren Standard tragen. Im Bewohnerzimmer von geimpften oder genesenen Bewohner*innen kann auf die Einhaltung des Mindestabstands (nicht auf das Tragen eines Atemschutzes / FFP2-Maske) verzichtet werden.
  • Grundsätzlich ist die Besucheranzahl nicht begrenzt. In der Warnstufe sind jedoch nur zeitgleiche Besuche von höchstens fünf nicht-geimpften / nicht genesenen Personen zulässig. In den Alarmstufen I und II sind Besuche nur durch eine nicht immunisierte Person zulässig.

Hier zu unserem Besucherplakat...

Unsere Einrichtungen bieten Testungen (Schnelltests) im Rahmen ihres Besuchs- und Testkonzeptes an. Über aktuelle Öffnungs- und Testzeiten informiert Sie die Internetseite des jeweiligen Hauses (Seite "Unser Haus/Überblick").

Auch für alle Beschäftigten in unseren Einrichtungen gilt ab sofort eine arbeitstägliche Testpflicht, wobei geimpfte/genesene Mitarbeitende alternativ 2-3x wöchentlich einen PCR Test vorlegen oder einen Antigen-Schnelltest in Eigenverantwortung vornehmen können. Nicht-geimpfte Mitarbeitende müssen in der Einrichtung einen Antigentest unter Aufsicht durchführen lassen. 

Regelungen für Externe

Für den Zutritt von externen Personen wie Ärzt*innen, Physiotherapeut*innen, Seelsorger*innen und Handwerker gelten die Besucher-Bestimmungen, insbesondere die FFP2-Maskenpflicht und ein gültiger Testnachweis (Antigentest 24 Stunden alt / oder PCR-Test 48 Stunden alt). Ein Testnachweis über eine außerhalb der Einrichtung vorgenommene Testung wird akzeptiert, z. B. ein Testnachweis, der im Rahmen einer betrieblichen Testung erfolgt ist oder ein Testnachweis aus öffentlichem Testzentrum.

Die Corona-Verordnung für Krankenhäüser/Pflegeheime stellt externe Personen den Besuchern gleich. Insofern benötigen nicht-geimpfte und nicht genesene Personen einen gültigen negativen PCR-Testnachweis, der maximal 24 Stunden alt ist.

Impfpflicht

Unsere Bewohner*innen haben ihre Boosterimpfung erhalten. Wir appelieren erneut an unsere Mitarbeiter*innen,  die Möglichkeit aktueller Impftermine wahrzunehmen. Lassen Sie sich impfen, lasen Sie sich boostern! Helfen Sie mit, unsere Häuser sicherer zu machen und den Schutz für die Bewohner*innen und für Sie selbst zu erhöhen!

Laut Infektionsschutzgesetzt (§20a Abs. 1 Satz 1 Nummer 2) gibt es nun eine Impfpflicht: Beschäftigte in Pflegeheimen sowie Verwaltung müssen ab dem vollendeten 15. März 2022 geimpft oder genesen sein. Sie haben der Einrichtungsleitung bis zum 16. März 2022 vorzulegen:

  • einen Impfnachweis
  • oder einen Genesenennachweis 
  • oder ein ärztliches Zeugnis über das Bestehen einer Kontraindikation gegen eine Impfung gegen COVID-19

Wenn der Nachweis nicht rechtzeitig vorgelegt wird oder wenn Zweifel an der Echtheit oder der Richtigkeit des Nachweises bestehen, hat die Einrichtungsleitung unverzüglich das Gesundheits-amt zu informieren. Das Gesundheitsamt kann, sofern keine Kontraindikation gegen die Impfung vorliegt, ein Betretungs- oder Tätigkeitsverbot anordnen.

Die Impf- und Nachweispflicht besteht auch für Mitarbeiter*innen in der Verwaltung, der technischen Dienste und der IT, ehrenamtlich Unterstützende und Praktikanten, Hospitanten, Freiwilligendienste, ferner alle Personen, die längere Zeiträume in den Häusern verbringen wie rechtlich betreuende Personen, Handwerker, Therapeuten, Fußpfleger, Friseure, Heimaufsicht.

Beschäftigte, die ab dem 16. März 2022 tätig werden wollen, haben der Einrichtungsleitung vor Beginn ihrer Tätigkeit den vorgenannten Nachweis vorzulegen. Wenn der Nachweis nicht recht-zeitig vorgelegt wird oder wenn Zweifel an der Echtheit oder der Richtigkeit des Nachweises bestehen, dürfen die Mitarbeitenden nicht eingestellt werden. Die Einrichtungsleitung hat unver-züglich das Gesundheitsamt zu informieren.

Covid-19-Infektionen in unseren Pflegeheimen

Ein Infektionsgeschehen in unseren Pflegeheimen gab es vorrangig in der zweiten Infektionswelle. Die zuletzt betroffenen Häuser konnten Ende Februar 2021 zum Alltag zurückkehren. Die an/mit Covid 19 verstorbenen Bewohner*innen sind im Rahmen von Trauergottesdiensten und Andachten verabschiedet worden.

In allen unseren Häusern sind inzwischen Impfungen sowie Booster-Impfungen der Bewohner*innen und Mitarbeitenden durch die mobilen Impfteams vorgenommen und angeboten worden. Es sind ausreichend Schutzmaterialien vorhanden, und es werden regelmäßige Antigen-Schnelltests für Bewohner*innen, Mitarbeitende und Besucher*innen durchgeführt. Kommt es dennoch zu größeren Infektionsgeschehen in unseren Häusern, sind wir im Gespräch mit den Angehörigen und informieren durch Aushänge im Haus.