Aktuelle Corona-Regelungen

 

Das Gesetz zur Stärkung des Schutzes der Bevölkerung und insbesondere vulnerabler Personengruppen vor COVID-19 (IfSG) wurde am 08.09.2022 vom Bundestag und am 16.09.2022 vom Bundesrat verabschiedet. Es tritt am 24.09.22 in Kraft und ersetzt fortan die CoronaVO Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen des Landes.

Die bundeseinheitlich im Infektionsschutzgesetz (IfSG) geregelten Schutzmaßnahmen:

  • Besuche im Pflegeheim sind nach wie vor nur mit einem negativen Testnachweis über einem Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) Stunden) möglich. Wir bieten i.d.R. zweimal wöchentlich die Durchführung von Schnelltests in unseren Häusern an.
  • Bewohner*innen und betreute Personen unterliegen keiner Testpflicht, es können aber im Rahmen des einrichtungsspezifischen Testkonzepts Testungen vorgenommen werden.
  • Beschäftigte müssen mind. 3 x wöchentlich einen negativen Testnachweis (vor Ort unter Aufsicht oder im Testzentrum vorgenommen) vorlegen. Ausnahme: Ambulante Mitarbeitende, die von zuhause starten, dürfen Selbsttestung vornehmen.
  • Es gelten die allgemeinen Hygieneregeln (Händedesinfektion, Mindestabstand, etc.).
  • Besucherinnen und Besucher müssen während des Besuchs FFP2-Masken tragen. Bewohner*innen sind in ihrem Bewohnerzimmer von der Maskenpflicht ausgenommen,. Nur in gemeinschaftlichen Gruppenräumen muss auch von Ihnen i.d.R. eine Maske getragen werden.
  • Neu: Es ist intern eine Koordinierungsperson zu bestimmen, der das einrichtungsspezifische Testkonzept, die Überwachung des Impfstatus der Bewohner*innen, die Versorgung mit antiviralen Therapeutika sowie die Dokumentation der Koordinierungsaufgaben obliegt.

Über aktuelle Öffnungs- und Testzeiten informiert Sie die Internetseite des jeweiligen Hauses (Seite "Unser Haus/Überblick").

Hier zu unserem Besucherplakat mit den Regeln in aller Kürze...

Regelungen für Externe

Die Corona-Verordnung für Krankenhäüser/Pflegeheime stellt externe Personen den Besuchern gleich. 

Für den Zutritt von externen Personen wie Ärzt*innen, Physiotherapeut*innen, Seelsorger*innen und Handwerker gelten die Besucher-Bestimmungen, insbesondere die FFP2-Maskenpflicht und ein gültiger Testnachweis (analog der Testpflicht für Besucher). Ein Testnachweis über eine außerhalb der Einrichtung vorgenommene Testung wird akzeptiert, z. B. ein Testnachweis, der im Rahmen einer betrieblichen Testung erfolgt ist oder ein Testnachweis aus öffentlichem Testzentrum.

 

 

Impfung zur Auffrischung des Infektionsschutzes

Bewohner*innen wird im Frühjahr 2022 eine vierte Impfung gegen COVID-19 angeboten. Es ist die 2. Auffrischungsimpfung (Boosterimpfung). Sie wird von der Impfkommision (Stiko) für vulnerable Gruppen ab 70 Jahre empfohlen und durch die Mobilen Impfteams in den Häusern vorgenommen.

Für die Impfung sind folgende Unterlagen zu unterzeichnen und abzugeben (Sie können Sie hier herunterladen):

•    Aufklärungsmerkblatt...

•    Anamnesebogen und Einwilligungserklärung...

•    Einwilligungserklärung in die Verarbeitung personenbezogener Daten gemäß DSGVO...

Bewohner*innen und Angehörige/Betreuer*innen sollten gemeinsam eine Entscheidung fällen, ob die Auffrischungsimpfung infrage kommt. Wenn ja, sollten die hier im PDF verlinkten Papiere unterzeichnet werden und zeitnah an die zuständige Heimleitung geschickt werden, damit sie rechtzeitig zum Impftermin vorliegen.

Unsere Häuser informieren Bewohner*innen und deren bevollmächtige Personen auch per Brief mit Unterlagen. Das sechsseitige Aufklärungsblatt, das im Postversand nicht mitgeschickt wird, kann hier hochgeladen und ausgedruckt werden. Es ist zudem als Ausdruck im Haus erhältlich.

Impfpflicht

Laut Infektionsschutzgesetz IfsG §20a gilt auch für unser Unternehmen eine sogenannte "einrichtungsbezogene Impfpflicht". Demnach müssen ab dem vollendeten 15. März 2022 unsere Mitarbeitenden geimpft oder genesen sein. Jeder Einzelfall wird geprüft bzw. zweifelhafte Dokumente zur Prüfung an die Gesundheitsämter weitergeleitet. Die Gesundheitsämter können, sofern keine Kontraindikation gegen die Impfung vorliegt, ein Betretungs- oder Beschäftigungsverbot anordnen.

Erfreulicherweise haben wir aktuell an nahezu allen Standorten eine Impfquote von 98% teilweise sogar 100% der Mitarbeitenden erreicht. Die wenigen aus nachvollziehbaren Gründen nicht geimpften Mitarbeitenden werden in den Teams gut mitgenommen und getragen. Dass unsere Einrichtungen so gut dastehen, ist sicherlich ein Verdienst der engagierten Aufklärungsarbeit und Motivation durch die Leitungskräfte. Auch von Trägerseite gibt es positive Ansätze und Maßnahmen, den Zusammenhalt in den Teams zu stärken. Dazu zählen stete Aufklärung, Gesprächsbereitschaft genauso wie zusätzliche seelsorgerische Angebote und Supervisionen, um die Mitarbeitenden in der belastenden Pandemiezeit gut zu begleiten. Wir danken unseren Mitarbeitenden für die verantwortliche Haltung gegenüber den uns anvertrauten vulnerablen Personen, den Bewohner*innen.

Beschäftigte, die ab dem 16. März 2022 tätig werden wollen, haben der Einrichtungsleitung vor Beginn ihrer Tätigkeit den vorgenannten Nachweis vorzulegen. Wenn der Nachweis nicht rechtzeitig vorgelegt wird oder, wenn Zweifel an der Echtheit oder der Richtigkeit des Nachweises bestehen, dürfen die Mitarbeitenden nicht eingestellt werden. Die Einrichtungsleitung hat das Gesundheitsamt zu informieren.

Neu abdem 01.10.2022: Als vollständig geimpft gilt nur noch, wer:

  • 3 Impfungen mit einem in der EU anerkannten Impfstoff erhalten hat
  • 2 Impfungen mit einem in der EU anerkannten Impfstoff erhalten hat und mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert gewesen ist. Als Nachweis gilt ein positiver PCR-Test oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik. Ein Schnelltest ist als Erregernachweis nicht mehr gültig. Die Infektion als Erregernachweis gilt zeitlich unbefristet, wenn zusätzlich 2 Impfungen erfolgt sind.

In unseren Pflegeheimen

In allen unseren Häusern sind inzwischen Impfungen sowie Booster-Impfungen der Bewohner*innen und Mitarbeitenden durch die mobilen Impfteams vorgenommen und angeboten worden. Es sind ausreichend Schutzmaterialien vorhanden, und es werden regelmäßige Antigen-Schnelltests für Bewohner*innen, Mitarbeitende und Besucher*innen durchgeführt. Kommt es dennoch zu größeren Infektionsgeschehen in unseren Häusern, sind wir im Gespräch mit den Angehörigen und informieren durch Aushänge im Haus.