Grundsteinlegung für neue Pflegeeinrichtung in Wimsheim









Wimsheim, 16. Oktober 2025 – Mit der feierlichen Grundsteinlegung im Lerchenweg hat die Stiftung Evangelische Altenheimat den nächsten Meilenstein für ihre neue Pflegeeinrichtung in Wimsheim gesetzt. Bis Anfang 2027 entstehen dort stationäre Pflegeplätze sowie Wohnangebote für Menschen mit Unterstützungsbedarf – generationenübergreifend, inklusiv und pflegenah.
Trotz kühler Temperaturen und bedecktem Himmel fanden sich zahlreiche Gäste aus Gemeinde, Kirche, Bauwesen und Nachbarschaft ein, um den symbolischen Auftakt gemeinsam zu begehen.
Ein Ort der Gemeinschaft und Teilhabe
Peter Oberdörfer, Vorstand der Stiftung Evangelische Altenheimat, begrüßte die Anwesenden und blickte auf den langen Weg des Projekts zurück – von ersten Überlegungen im Jahr 2020 über Planungsphasen, Genehmigungen und Finanzierungsfragen bis hin zur heutigen Grundsteinlegung:
„Was wir heute gemeinsam beginnen, ist mehr als die Errichtung eines Gebäudes. Wir legen den Grundstein für einen Ort, an dem Menschen zusammenleben, in Gemeinschaft altern und füreinander da sein können.“
Im Anschluss baten Pfarrer Stephan Zilker und Pfarrer Johannes Bröckel – beide Mitglieder des Stiftungsrats – um den Segen für das Bauvorhaben.
Bedeutung für die Gemeinde
Mario Weisbrich, Bürgermeister der Gemeinde Wimsheim, unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung des Projekts für die örtliche Versorgung: „Die neue Einrichtung stärkt das Angebot in Wimsheim nachhaltig – für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger ebenso wie für Menschen mit Unterstützungsbedarf.“
Gabriele Blume, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Evangelische Altenheimat, stellte das pflegerische und soziale Konzept der beiden Gebäudeteile vor. Die geplante Einrichtung verbindet stationäre Dauerpflege mit einem innovativen Wohnangebot für Menschen mit unterschiedlichsten Unterstützungsbedarfen – ein Angebot, das individuelle Lebensformen und soziale Teilhabe gleichermaßen in den Mittelpunkt stellt.
Herr Donecker, Technischer Leiter und Prokurist der Firma Weisenburger Bau, richtete ein Grußwort an die Gäste und nahm gemeinsam mit weiteren Beteiligten die eigentliche Grundsteinlegung vor.
Zeitkapsel als Zeichen der Zuversicht
Als sichtbares Zeichen der gemeinsamen Hoffnung wurde eine Zeitkapsel in das Fundament eingesetzt – gefüllt mit Bauplänen, aktuellen Zeitungen und symbolischen Gegenständen, die für die Entstehung dieses Projekts stehen. Die Kapsel soll später daran erinnern, mit welchem Engagement und Weitblick hier ein neuer Ort für Pflege, Zusammenleben und Gemeinschaft geschaffen wurde.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein kleiner Imbiss mit Getränken – eine gute Gelegenheit für viele anregende Gespräche in geselliger Runde.