Häufige Fragen

Was verändert sich zum 1. Januar 2017 mit dem Pflegestärkungsgesetz II?

Das Pflegestärkungsgesetz II definiert Pflegebedürftigkeit neu. Möchten Sie einen Überblick über alle wesentlichen Neuerungen? Dann klicken Sie hier.

Kann ich eigene Möbel ins Pflegeheim mitbringen?

Gerne können Sie eigene Möbelstücke mit den Möbeln der Einrichtung kombinieren und Ihr Zimmer individuell gestalten. Bitte besprechen Sie Ihre Wünsche mit der Heimleitung des Pflegeheimes, in das Sie einziehen möchten. 

Finden in Ihren Pflegeheimen Prüfungen durch unabhängige Prüfer statt?

Ja, in unseren Seniorenzentren finden verschiedene Prüfungen durch externe Prüfer statt.

  1. Prüfungen im Rahmen unseres Qualitätsmanagements
    Um die Qualität unserer Leistungen zu entwickeln und zu sichern führen wir freiwillig externe und interne Audits durch. 

  2. Prüfungen durch die Heimaufsicht
    Die Heimaufsicht führt in unseren Häusern regelmäßig unangemeldete Begehungen durch. Bei den erfolgten Begehungen erhielten wir Rückmeldungen über unsere Arbeit und Anregungen für Verbesserungen, gravierende Mängel wurden nicht festgestellt.

  3. Prüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK)
    Seit Juli 2009 wird das sog. Benotungssystem umgesetzt. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) beurteilt die zu prüfende Einrichtung anhand eines festgelegten Kriterienkatalogs. Alle Seniorenzentren der Evangelischen Altenheimat wurden vom MDK geprüft, mit guten bis sehr guten Ergebnissen.

    Ob das Benotungssystem (nach Schulnoten) und die Benotungspraxis tatsächlich belastbare Aussagen über die Qualität einer Einrichtung machen kann, wird derzeit von Fachleuten und Betroffenenvereinigungen kontrovers diskutiert.

    Infos dazu finden Sie unter:
    www.pflegenoten.info/reaktionen.php  
    www.pflege-shv.de  (Pflege-Selbsthilfeverband)

    Die „Pflegenoten“ der geprüften Häuser finden Sie unter
    www.aok-pflegeheimnavigator.de
    www.pflegenoten.de
    www.pflegelotse.de


Bei der Entscheidung für eine Einrichtung ist Ihr persönlicher Eindruck das wichtigste Kriterium. Deswegen laden wir Sie herzlich ein, unsere Seniorenzentren persönlich kennen zu lernen. Gerne nehmen wir uns dann Zeit für ein persönliches Gespräch mit Ihnen. Bitte rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Besuchstermin.

Welche Angebote gibt es in den Pflegeheimen der Evangelischen Altenheimat?

In unseren Seniorenzentren bieten wir Ihnen:

  • Dauerpflege
  • Angebote für Menschen mit Demenz
  • Kurzzeitpflege
  • Junge Pflege
  • Tagespflege
  • Ambulanter Dienst "Altenheimat Mobil"
  • Betreutes Wohnen

Von der Schwere der Pflegebedürftigkeit, aber auch von Ihren persönlichen Lebensumständen und Wünschen hängt es ab, für welche Möglichkeit Sie bzw. Ihre Angehörigen sich entscheiden.

Mehr zu den Angeboten finden Sie auf den Seiten der einzelnen Seniorenzentren.

Welche Maßnahmen ergreifen Sie, um Stürze im Pflegeheim zu vermeiden?

Unsere Pflegekräfte schätzen bei jeder/jedem Bewohner/in die Gefahren und Risiken von Stürzen und Sturzfolgen ein. Sie wissen, welche Maßnahmen zur Verhinderung von Stürzen angewendet werden können und unterstützen die Bewohner dabei, diese im Alltag anzuwenden. Solche Maßnahmen zur Sturzprophylaxe sind z.B.:

  • Geeignetes Schuhwerk
  • Bei Sehschwäche: Brille aufziehen
  • Hilfen beim An- und Auskleiden
  • Umgang mit Hilfsmitteln und deren individuelle Anpassung (Gehhilfen, Hüftprotektoren
  • Stärkung des Körpergefühls durch Kraft- und Balancetraining
  • Mobilitätstraining (unterstützt durch Krankengymnastik, Ergotherapie)
  • Motivierende Gespräche mit dem Bewohner, um die Angst vor dem Laufen zu nehmen
  • Medikamentenwirkungen beachten

Trotz Maßnahmen zur Verhinderung können Stürze für den Bewohner im Alltag nicht ganz vermieden werden. Die genannten Maßnahmen helfen uns, Stürze und deren Folgen auf ein Minimum zu reduzieren.

Wird in Ihren Pflegeheimen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen gepflegt?

Für Einrichtungen der stationären Pflege (Pflegeheime) sind sogenannte Expertenstandards verpflichtend. Diese Qualitätsstandards arbeiten den aktuellen Stand der medizinisch-pflegerischen Erkenntnisse zu bestimmten Themen wissenschaftlich auf. Wir setzen diese Standards in unseren Einrichtungen praxisorientiert um.

Was tun Sie, um in Ihrem Pflegeheim Dekubitus zu verhindern?

Das Druckgeschwür (sog. „Wundliegen“; Dekubitus) gehört zu den gravierenden Gesundheitsrisiken hilfe- und pflegebedürftiger Menschen. Anzeichen für ein Druckgeschwür kann schon eine (schmerzhafte) Rötung sein. Durch lang anhaltenden Druck (z. B. langem Liegen oder Sitzen) kommt es zu einer Schädigung der Haut und des darunter liegenden Gewebes. Weitere Faktoren, die dazu beitragen, dass ein Dekubitus entsteht sind z. B.

  •  Untergewicht
  •  Flüssigkeitsmangel
  •  der Zustand der Haut, feuchte Haut (z. B. bei Inkontinenz)

Bei jedem Bewohner unserer Pflegeheime wird eine Einschätzung des Risikos der Entstehung eines Druckgeschwürs vorgenommen und in regelmäßigen Abschnitten überprüft. Unsere Pflegekräfte verfügen über aktuelles Wissen, um ein Druckgeschwür zu vermeiden. Sie erkennen Risikofaktoren sowie Anzeichen eines beginnenden Druckgeschwürs und ergreifen entsprechende Maßnahmen. Dazu gehört z. B. Ihre Bewegung zu fördern und Ihre Beweglichkeit zu verbessern. Wenn Sie nicht mehr in der Lage sind, sich selbst zu bewegen, helfen Ihnen unserer Pflegekräfte dabei, indem sie Sie in regelmäßigen Abständen umlagern. Bestimmte Hilfsmittel, wie z. B. Lagerungskissen und druckentlastende Matratzen helfen, diese Maßnahmen sinnvoll umzusetzen. Weitere Maßnahmen sind z. B. eine individuelle Hautpflege, eine ausgewogene Ernährung und Kontinenztraining.

 


Welche Hilfen gibt es in Ihrem Pflegeheim bei Inkontinenz?

Inkontinenz ist jeglicher ungewollter Urin- bzw. Stuhlverlust. Für die betroffenen Menschen ist sie häufig mit sozialem Rückzug, sinkender Lebensqualität und steigendem Pflegebedarf verbunden.

Durch frühzeitiges Erkennen und Vereinbarung von spezifischen Maßnahmen kann eine Inkontinenz beseitigt, weitestgehend reduziert bzw. kompensiert werden. Unsere Pflegefachkräfte verfügen über das erforderliche Wissen. Sie beraten und unterstützen die Bewohner des Pflegeheims, geeignete Maßnahmen zu ergreifen.  Dies sind z.B.:

  • Einschätzung der Risikofaktoren durch eine intensive Informationssammlung
  • In Kooperation mit dem Hausarzt - Suche nach der Ursache Ihrer Inkontinenz
  • Individuelle Unterstützung bei Maßnahmen wie Toilettentraining, Blasentraining, etc.
  • Einsatz geeigneter Hilfsmittel, z. B. Einlagen

Wie kommen die Preise für einen Platz im Pflegeheim zustande?

Der Preis für einen Pflegeheimplatz (Heimentgelt) wird zwischen dem Heimbetreiber, den Pflegekassen und dem Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS) vereinbart. Er richtet sich nach Standort, Alter und Ausstattung des Pflegeheims und nach der Pflegestufe. Grundlage sind die geltenden gesetzlichen Bestimmungen.

Mehr dazu erfahren Sie auf der Seite Preis-Info...

Welche Leistungen erhalte ich als Bewohner/in in einem Pflegeheim?

Die Leistungen bei Dauerpflege im Pflegeheim sind

  •  Pflege, Beratung, Tagesgestaltung (Pflegeleistungen) 
  •  Reinigung, Wäsche, Heizung, Strom und Wasser (Unterkunft)
  •  Mahlzeiten und Getränke (Verpflegung) 
  •  Zimmer und Gemeinschaftsräume (Investitionskosten)

Der Gesetzgeber verwendet die Begriffe in Klammern.

Mehr Infos zu den Leistungen bei Dauerpflege finden Sie hier....