EDEKA-Kunden spenden Besuche der Therapiehunde Fenja und Nuri im Bondorfer Seniorenzentrum.

"Hier kommen die eigentlichen Protagonisten!" Verbundleiter im Seniorenzentrum Am Rosengarten Roland Holunder stellt die beiden Therapiehunde Fenja und Nuri vor, die in Begleitung ihrer Trainerin Martina Schmid heute ins Haus kommen.

Martina Schmid und ihre beiden Australian-shepherds-Hündinnen Fenja und Nuri sind ein gut eingespieltes und vom „DATB e.V.“ ausgebildetes, vom „DBTB e.V.“ geprüftes Therapiehundeteam. Fenja, die eher geduldige schwarz-weiße Hündin sorgt für harmonische Stimmung, während die braune Nuri etwas stürmischer und von aufforderndem Charakter ist. Die beiden ergänzen sich prächtig und besuchen mit ihrer Trainerin regelmäßig einmal die Woche das Bondorfer Seniorenzentrum der Evangelischen Altenheimat.

Dass sich die Bewohner/innen auch künftig an den tierischen Besuchern erfreuen können, dafür sorgt heute eine weitere Protagonistin: Frau Gutte, Marktleiterin des EDEKA Rentschler-Marktes in Bondorf. Sie hat einen großen Umschlag mitgebracht, gefüllt mit einer Spende im Wert von 978 Euro. Diese Summe haben Kunden ihres Marktes für die Besuche der Therapiehunde im Pflegeheim gespendet. Dass seit Juni so viel zusammengekommen ist, freut alle. Frau Gutte findet es eine "tolle Sache", dass die Kunden ihre Pfandbonzettel eifrig in die Spendenbox werfen. "Es kommt einfach gut an, wenn die Kunden wissen, wo die Spende hingeht."

Ganz besonders freuen sich die Bewohner des Seniorenzentrums, heute vertreten durch Frau Kaltenmark. Sie lacht über das ganze Gesicht, wenn sie Fenja und Nuri streichelt, ihnen Leckerlis gibt und dafür auch mal eine Pfote gereicht bekommt oder über die Hand geschleckt wird. Ihr tut der Kontakt mit den Tieren sichtlich gut. Haus- und Pflegedienstleiterin Carmen Herz kann das nur bestätigen. Insbesondere Pflegeheimbewohner mit einer Demenz, die nicht über Sprache erreicht werden können, reagieren sehr positiv auf den Kontakt mit den Tieren. Dabei können auch verloren geglaubte Potenziale geweckt werden: "Dann kommt auch mal ein gesprochener Satz zustande".

Die Biografie-Arbeit im Haus ist oft der Türöffner. Wenn Bewohner in ihrem früheren Leben mit Tieren zu tun hatten und Hundeliebhaber sind, können Fenja und Nuri ganz schnell Kontakt schließen, auch mal eine depressive Stimmung aufhellen. In der Hundetherapie wird sogar mit Musik kombiniert gearbeitet. Die beiden Hündinnen apportieren in Täschchen verpackte Liedtexte und Leckerlis zu den Bewohnern. Klar! Zum Dank erhalten sie dann die Leckerbissen überreicht, und wieder ist ein freudiger Kontakt da.

Frau Gutte und der Leiter des Hauses, Herr Holunder, sind sich einig darüber, dass in Bondorf ein gutes Miteinander besteht. "Hier wirkt man zusammen“, kommentiert Roland Holunder die Spendenaktion für die Hundetherapie im Haus. Ein weiteres Beispiel erfolgreicher Zusammenarbeit in Bondorf ist der Bus des Seniorenzentrums, der als Bürgerbus einmal die Woche mit Unterstützung von fünf Ehrenamtlichen vor Ort Senioren zum Einkaufen abholt und zurückbringt. Das stärkt die Selbständigkeit und Mobilität der Senioren und kommt dem Handel vor Ort auch zugute.