Seniorenzentrum Filderstadt-Bernhausen eröffnet!

Am Samstag, 15. September 2018 findet die Einweihung des ersten Hauses der Evangelischen Altenheimat im Landkreis Esslingen mit ca. 120 Gästen statt. Am Nachmittag nutzen ca. 600 interessierte Bürger/innen den Tag der offenen Tür zu einer Besichtigung des Pflegeheims.

Akiko Arakaki und Bernhard Schleiß gestalten die Musik.

Regina Lutz vertritt Landrat Eininger.

Architekt Bodamer zum durchwegten Gebäude

Melanie Rehmet übernimmt die Regie.

Die Besucher am Nachmittag schauen neugierig in die Bewohnerzimmer.

(v.l.n.r.: Fr. Koubik, Fr. Stephán, Fr. Rehmet, Fr. Haupts, Fr. Kuznetsova) Frau Rehmet und Team freuen sich auf die Bewohner.

Das dreistöckige Seniorenzentrum in direkter Nachbarschaft zur Jakobuskirche bietet Platz für 45 Bewohner der stationäre Dauerpflege und Kurzzeitpflege sowie 32 Betreute Seniorenwohnungen. Die ersten Bewohner sind bereits vor einigen Tagen eingezogen. Für sie gibt es zur Eröffnungsfeier mit geladenen Gästen den ersten Applaus. Der zweite Applaus gebührt dem Mitarbeiterteam um Melanie Rehmet, Leiterin des neuen Hauses, das sie im Verbund und mit der Leitungserfahrung im seit acht Jahren bestehenden Seniorenzentrum Steinenbronn führt. Seit Anfang September wirbelt das Team, um das neue Haus in Betrieb zu nehmen.

Herr Dekan Kiess eröffnet das Programm mit einem geistlichen Impuls zum Auftrag der Diakonie, auch im Alter für die Menschen zu sorgen. Ausgehend von den Psalmworten "Auch verlass mich nicht, Gott, im Alter, wenn ich grau werde..." führt er den Bogen zur Kooperation der Diakoniestation vor Ort mit dem neuen diakonischen stationären Träger. Er gibt dem Haus den Segen und wünscht allen, die darin wohnen, Zuversicht und Gewissheit, dass sie hier gut versorgt werden.

Die Sozialamtsleiterin von Esslingen, Frau Regina Lutz, heißt als Vertreterin von Landrat Heinz Eininger das gelungene neue Haus im Landkreis willkommen. Auch OB Christoph Traub traut dem Haus zu, dass es alten Menschen vor Ort, die nicht mehr zuhause leben können, eine neue Heimat bietet: in zentraler Lage und bestens im Ort eingebunden. Filderstadt engagiere sich nicht nur mit der Beteiligung am Programm Quartier 2020 sondern schon lange zum Motto "Gemeinsam älter werden" für Inklusion und Beteiligung der Älteren am gesellschaftlichen Leben.

Architekt Bodamer blickt zurück auf die Ursprungsidee des Generationenhauses mit integriertem Kindergarten. Auch wenn diese nicht zur Umsetzung gekommen ist, zeige sich das Haus in seiner durchwegten Gestaltung in die Stadt geöffnet. Hier treffen sich die Wege der Senioren, der Familien mit Kindern. Hans Kübler, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Altenheimat dankt der Politik für erste gute Ansätze, die Pflege in den Fokus zu setzen und verspricht, auch mit diesem Haus hier in Bernhausen das Thema Pflege in die Gemeinde zu öffnen. Er dankt allen, die mitgewirkt haben, dass heute das Seniorenzentrum eröffnet.

Alex Zimmermann (FWD) und Hans Kübler übergeben den in Brotteig gebackenen Schlüssel und damit das Haus an die künftige Leitung Melanie Rehmet. Sie schließt den Reigen der Grußreden ab. Kompetenz und Qualität sind für sie und ihr Team entscheidend für die wichtige Beziehungsarbeit mit den Bewohnern. Ganzheitliche Versorgung des Menschen heißt nichts anderes als "Ich weiß um die Person und ihr Umfeld". Damit umschreibt sie treffend den persönlichen Umgang im Haus mit dem Bewohner.

Dass die Nähe zum einzelnen Bewohner hier räumlich bestens umgesetzt ist, davon können sich die geladenen Gäste sowie am Nachmittag die interessierten Bürger in geführten Rundgängen überzeugen. Mit modern ausgestatteten Einzelzimmern mit Tageslichtbad, ansprechenden Wohnküchen in kleinen Wohngruppen für die gemeinschaftlichen Mahlzeiten, alltagsnahen Angebote und Begegnungen bietet das neue Seniorenzentrum seinen Bewohnern ein familiäres Zuhause.